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29.03.2008 15:48 Uhr
von Benutzer gelöscht
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Wer ein Rückgrat hat braucht keine Religion.
Ich hab da mal bei einer unterhaltung folgenden satzt aufgeschnapt:
"Wer ein Rückgrat hat braucht keine Religion."
Was haltet ihr davon?
Ist da was wares dran?
Oder eher weniger?
Haben religiöse menschen weniger rückgrat als nichtgläubige?
Und wie ist der satzt überhaupt zu verstehen? |
29.03.2008 16:13 Uhr
von Benutzer gelöscht
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ich denke viele religiöse menschen haben mehr rückgrat als andere: es ist doch oft mehr dabei, nicht mit dem zeitgeist zu schwimmen sondern sich zu seinen eigenen überzeugungen zu bekennen, auch wenn man schief angeguckt oder noch mehr wird... anders kann es natürlich auch manchmal sein, wenn man als nicht-religiöser in der minderheit ist, ich glaub der umgekehrte fall ist aber wahrscheinlicher.
mfg
einsteinmusic
< Beitrag editiert am 29.03.2008 um 16:13 Uhr > |
29.03.2008 16:22 Uhr
von die-chance 
Beiträge: 7.455 (0,04 %)
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Hi,
"erklärungen" gibt es da sicher einige.
Gemeint könnte sein, wer an was glaubt das nicht bewiesen ist der klammert sich an eine Illusion.
Wer nicht auf Hilfe (Glaube hilft ja) angewiesen ist ist stark (Rückgrat).
Man kann vieles erklären/auslegen wie man will, es muss deshalb nicht richtig sein.
Zu bedenken wäre das es auch heisst:
ohne Glaube keine Hoffnung.
Man sollte auf so "tolle" Sprüche nicht viel geben.
Mit freundlichem Gruß
die-chance
>Auch wenn viele gleicher Meinung sind, muss diese nicht richtig sein.< |
29.03.2008 16:49 Uhr
von gruftspion 
Beiträge: 670 (0,00 %)
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Der eingangs gebrachte Satz ist ein ganz hervorragendes Beispiel für Kampfrhetorik, er stellt eine "Killerphrase" dar, die dazu geeignet ist eine Diskussion rund um religiöse Fragen abzuwürgen. Implizit vermittelt er die Ansicht, dass charakterfeste Persönlichkeiten es gar nicht nötig hätten sich mit Fragen des Glaubens oder der Religion auseinanderzusetzen.
Da Rhetorik keine Einbahnstrasse ist gibt es natürlich auf hede Killerphrase eine Entgegnung mit mehr oder minder heftigem Gegenangriff, in diesem Fall zum Beispiel: "Wer keinen Glauben hat, der hat eben einen Aberglauben".
Allen diesen Phrasen ist gemeinsam, dass sie vereinfachen und eine verallgemeinernde Regel anbieten. Es ist daher kein Wunder, dass besonders in der politischen Auseinandersetzung gern davon Gebrauch gemacht wurde und wird. In der Wissenschaft hingegen wird der umgekehrte Weg beschritten und nach gesicherten Erkenntnissen eine falsifizierbare Theorie aufgebaut.
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29.03.2008 18:52 Uhr
von Benutzer gelöscht
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Der o.g. Spruch gefällt mir sehr gut.
Es ist immer leichter andere für sich denken zu lassen, als selbst mal über den Tellerrand hinauszuschauen.
Würden alle Leute frei und selbstständig denken, hätte keine Kirche der Welt mehr Mitglieder.
Leider sind die meisten zu faul dies zu tun..
Da wäre z.B.: folgendes Zitat aus dem Film Zeitgeist :
"Gott ist allmächtig, sieht alles, weiß alles, hört alles.Er schwebt hoch über uns, kann Wunder vollbringen und herrscht über alles und jeden. Aber er braucht unser Geld . Geld! Er braucht Geld,Geld, Geld!".. 
Der Vatikan ist der reichste Staat der Erde, nur mal so nebenbei angemerkt. |
29.03.2008 18:59 Uhr
von quasimodo52 
Beiträge: 3.106 (1,40 %)
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Ich finde diese Aussage quatsch, und klar hat die Kirche Geld, aber was hat das mit Glaube zu tun?
Ich bin gläubig, weiß aber natürlich, das gerade das Alte Testament nicht wörtlich zu nehmen ist.
Wenn auch vielleicht nicht Gott oder Allah, aber irgendetwas ist zwischen Himmel und Erde, das über uns wacht.
Quasimodo52 |
29.03.2008 19:30 Uhr
von Benutzer gelöscht
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Dann gehöre ich auch zu den Menschen die kein Rückgrat haben.
Das Problem ist dass man es jedem selbst überlassen sollte ob er glaubt oder nicht. Auch wenn man sagt man hätte kein Rückgrat zumindestens haben alle eine Wirbelsäule. 
MfG FE
< Beitrag editiert am 29.03.2008 um 19:31 Uhr > |
29.03.2008 19:30 Uhr
von eatofid 
Beiträge: 598 (2,29 %)
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früher als es noch hart war, waren die Leute gläubig...
da hattens alle Grund zum beten;
Jetzt gehts uns gut. Wir leben im Überfluß und haben nix zu befürchten.
Das ist auch der Grund, wieso immer mehr Leute aus der Kirche aussteigen.
Ich glaub auch, dass es etwas gibt, dass mächtiger ist, als wir es uns vorstellen können, denn irgendwie muß ja alles mal entstanden haben. :-) |
29.03.2008 19:52 Uhr
von Benutzer gelöscht
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Zitat:
eatofid schrieb:
Ich glaub auch, dass es etwas gibt, dass mächtiger ist, als wir es uns vorstellen können, denn irgendwie muß ja alles mal entstanden haben. :-)
Na ist doch ganz einfach.
"Gott" hat *schnipp* gemacht und alles war da.
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29.03.2008 20:46 Uhr
von Benutzer gelöscht
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Zitat:
meetyouthere schrieb:
Es ist immer leichter andere für sich denken zu lassen, als selbst mal über den Tellerrand hinauszuschauen.
Würden alle Leute frei und selbstständig denken, hätte keine Kirche der Welt mehr Mitglieder.
Leider sind die meisten zu faul dies zu tun..
Bist du wirklich der meinung das da ein zusammenhang besteht? Also zwischen dem wie viel zeit die leute mit dem denken verbringen und deren glauben?
Wie erklärst du dir dann das sehr viele große denker tief religiös waren?? |
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